Erste Erfahrungen als Jameda Gold Pro Kunde
Der Einstieg in Jameda wirkte vielversprechend: Ein kostenloses Basis-Profil ist für alle verfügbar, doch um wirklich sichtbar zu sein – z. B. mit Kalenderfunktion und höherer Platzierung – entschied ich mich für das kostenpflichtige Gold Pro Paket für 117,81 € pro Monat.
Zu Beginn bot Jameda einige Online-Schulungen zur Profilgestaltung, Terminbuchung und allgemeinen Nutzung der Plattform. Die Betreuung war anfangs hilfreich, doch danach wurde es still…
Was passiert nach der Einstiegsphase?
Nachdem der Vertrag abgeschlossen war, ließ die Betreuung durch Jameda nach. Ansprechpartner wechselten oder waren nicht mehr erreichbar, und einfache Probleme blieben ungelöst.
Ein großes Manko war für mich die fehlende Google-Kalender-Synchronisation – jeder Termin musste doppelt eingetragen werden. Eine für mich inakzeptable Lösung, weshalb ich mich nach Alternativen umsah.
Realität vs. Statistiken – Sind die Jameda-Zahlen geschönt?
Anfangs suggerierte Jameda beeindruckende Zugriffszahlen auf mein Profil. Doch ein genauer Blick zeigte:
- In 12 Monaten hatte mein Profil 254 Aufrufe, was umgerechnet 5,56 € pro Aufruf kostet.
- Lediglich 7 Nutzer klickten auf meine Kontaktinformationen.
- Keine einzige Terminbuchung erfolgte direkt über Jameda.
Das bedeutet: Jameda brachte mir faktisch keine neuen Patienten.
Buchungen über Jameda? Fehlanzeige!
Trotz der kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft gab es keine einzige direkte Terminbuchung über Jameda. Alle Patienten kamen entweder über meine Website oder Google zu mir.
Jameda bietet zwar die Möglichkeit, Buchungs-Widgets auf der eigenen Website einzubinden. Doch wenn Patienten bereits auf meiner Website sind, brauche ich kein Drittanbieter-Tool, das nur unnötige Klicks erzeugt.
Fazit nach 12 Monaten: Lohnt sich Jameda?
Nach einem Jahr Jameda-Nutzung habe ich fristgemäß mein Abo gekündigt. Trotz Unzufriedenheit kommt man leider nicht vorher aus dem Vertrag. Bitte auf rechtzeitige Kündigung achten, sonst läuft der Vertrag weiter. Die Rechnung zeigt, dass sich die Plattform für mich nicht gelohnt hat:
- Gesamtkosten: 1.413,72 € (117,81 € x 12 Monate)
- Profilaufrufe: 254
- Kontakt-Klicks: 7
- Direkte Terminbuchungen: 0
- Kosten pro Klick auf meine Kontaktdaten: 202 €
Das Fazit ist klar: Für meine Praxis war Jameda nicht rentabel. Die hohen Kosten standen in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen.
Alternative: Cituro als bessere Lösung
Nach meiner Jameda-Erfahrung habe ich mit Cituro eine funktionierende Alternative gefunden.
Warum ist Cituro besser als Jameda?
✔ Kostenlose 4-Wochen-Testphase
✔ Echte Google-Kalender-Synchronisation
✔ Direkte Integration auf meiner Website
✔ Automatisierte Terminverwaltung
✔ Mehr Kontrolle über das Branding
Cituro bietet mir genau die Funktionen, die ich brauche – ohne die hohen Kosten von Jameda. Hier bezahle ich etwa ein Viertel.
Mein Fazit: Ist Jameda die Investition wert?
Jameda mag für einige Therapeuten nützlich sein, doch für mich hat sich die Investition nicht ausgezahlt. Wer eine bessere Terminbuchungs- und Patientenmanagement-Lösung sucht, sollte sich Alternativen wie Cituro anschauen.
Mein abschließendes Fazit: Ist Jameda die richtige Wahl für Therapeuten?
Nach 12 Monaten intensiver Nutzung und der genauen Analyse meiner Ergebnisse steht für mich fest: Jameda hat meine Erwartungen nicht erfüllt. Die hohen monatlichen Kosten standen in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen, und die erhoffte Patientenakquise über die Plattform blieb aus.
Natürlich kann jeder Therapeut für sich selbst abwägen, ob Jameda für die eigene Praxis sinnvoll ist. Wer bereits viele Patienten über andere Wege gewinnt und eine alternative Terminbuchungslösung nutzt, wird mit Jameda möglicherweise keine große Verbesserung feststellen. Wer hingegen darauf angewiesen ist, über Online-Plattformen neue Patienten zu gewinnen, sollte genau prüfen, ob Jameda wirklich den gewünschten Erfolg bringt – oder ob bessere Alternativen wie Cituro oder eine direkte Website-Integration die sinnvollere Wahl sind.
Für mich war diese Erfahrung eine teure, aber wertvolle Lernerfahrung, die mich dazu gebracht hat, effizientere und kostengünstigere Wege zu nutzen, um meine Patienten zu erreichen. Und genau darum geht es letztlich: Die beste Lösung für die eigene Praxis zu finden – egal, ob mit oder ohne Jameda.
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