+ Sylvias Gedanken: Audio-Transcript lesen
Access Bars sind eine Form der Energiearbeit
Access Consisinous ist das Gesamtsystem in dem die Bars der Einsteigerbereich sind
Hallo, ich bin Sylvia Springer, Inhaber der Praxis Seelenbar und möchte hier meine ehrlichen Erfahrungen mit den Access Bars mit euch teilen. Und ich will das in drei kurzen Abschnitten tun. Meine persönlichen Erfahrungen, wie es ist, die Access Bars im Marketing zu verwenden, sprich als Behandler oder die Access Bars zu lehren. Und mein Fazit zu der ganzen Geschichte.
Meine ersten Kontakte zu den Access Bars nach 20 Jahren Reiki-Praxis und Lehrerschaft
Ich habe die Access Bars kennengelernt, da habe ich schon über 20 Jahre lang Reiki gemacht und bin durch dieses Buch von Dain Heer auf das System aufmerksam geworden. Das hat mich insbesondere auch über die Erfahrung oder die Art und Weise, wie den Heer arbeitet, sehr interessiert. Und so haben wir uns entschlossen, eine Ausbildung zu machen und die Access Bars kennenzulernen. Wir waren zuerst zu so einem Kennenlerntag da und haben dann recht schnell den ersten Kurs in Berlin gemacht.
Ich empfand die Access Bars als sehr energetisch spürbarer, auch im Vergleich zu Reiki. Insbesondere haben sie auch sehr viele innere Prozesse in uns angestoßen, Dinge zu verändern und das allein fand ich schon sehr faszinierend.
Andere behandeln nach einem Tageskurs? Geht so etwas?
Die Access Bars kann man, nachdem man einen Tageskurs gemacht hat, nennt man sich Practitioner und darf danach die Access Bars anbieten für andere Personen und dafür auch Geld nehmen. In uns war aber ziemlich schnell der Wunsch, das auch auszubilden und da kamen wir zum ersten Mal mit dem ganzen kommerziellen System der Access Bars so richtig in Berührung, weil um die Ausbildungsvoraussetzungen zu bekommen, muss man drei Access Bars Tageskurse absolvieren bei verschiedenen Anbietern und das haben wir zu der Zeit auch gemacht.
Ausbilder werden und Access-Bars lehren dürfen
Und nach diesen drei Kursen darf man sich Access-Bars Facilitator nennen, wenn man sich registrieren lässt und eine nochmal eine Gebühr bezahlt. Also die Kurse kosten dann insgesamt 760 Euro, weil die Wiederholerkurse sind günstiger als der erste Kurs und die Lizenzgebühr für die Registrierung sind nochmal 250 US Dollar. Die Lizenz gilt dann für ein Jahr. Man darf also ein Jahr lang dann Access Bars Kurse ausbilden und kann sich auch noch in eine Datenbank eintragen lassen. Das habe ich auch gemacht, hat überhaupt nichts gebracht, außer Geld gekostet, kann man also gut bleiben lassen. Das Problem ist, dann weiter Facilitator zu sein, muss man danach immer weitere Kurse machen, höherwertigere, teurere und kommt so in eine Maschinerie von Kursen hinein, in die man vielleicht niemals rein wollte.
Ein System zum Geld drucken und für Abhängigkeiten
Und genau an dem Punkt war es bei mir auch vorbei, da hatte ich auf Deutsch gesagt gar keine Lust drauf. Also immer dann, wenn ein System mir nicht erlaubt, das zu tun, was ich tun möchte, mich reglementiert, mich überwacht, dann lässt der Spaß an diesem System auch relativ schnell nach.
Ich selbst nutze auch die Access Bars heute noch in meiner Praxis, lasse sie in meine Arbeit einfließen, ohne mich erneut zu zertifizieren, tue es so gut, wie ich es kann und so ordentlich, wie ich es kann mit den Unterlagen, die ich habe und empfinde es auch immer noch als sehr entspannende Technik für die Klienten. Aber nur Access Bars zu machen und mich in dieser Maschinerie zu bewegen, darauf habe ich keine Lust.
Projektbeteiligungen mit fremdem Geld und Rückerstattung über Kurse?
Ich bekam dann auch teilweise etwas dubiose Angebote, mich an irgendwelchen Projekten finanziell zu beteiligen und dann würden mir wieder die Kosten, die ich da bezahlt habe, als Kursgebühr angerechnet. Das erschien mir so ein bisschen wie moderne Geldwäsche und auch auf solche Sachen bin ich ehrlich gesagt nicht scharf.
Mein Fazit zu den Access Bars und meine Kritik
Also meine Euphorie für das System hat nachgelassen. Ja, ich nutze es wie gesagt gerne als Ergänzung, aber mit dem System selber möchte ich nichts zu tun haben. Aber das muss ja am Ende jeder für sich selbst entscheiden.
Wie wir die Access-Bars entdeckt haben
Zu Access sind wir über das Buch von Dain Heer: Sei du selbst gekommen. Wenn es dann erst einmal einen Anstoß gab, dann fügen sich die Ereignisse und so haben wir ein paar Wochen später unsere erste Access Bars Behandlung bekommen und waren fasziniert von der Energie und Entspannung, die sich tiefer und anders als Reiki angefühlt hat. Damit war für uns klar, wir müssen das lernen und wir wollen damit arbeiten.
Access Bars lernen und lehren
Der Anfang war ganz ordentlich. Der Preis für den Tageskurs lag damals bei 300 € vollkommen im Normbereich und war eher sogar sehr günstig. Danach zählt man als Access Bars-Practitioner und darf selbst Behandlungen geben. Das ist recht mutig, wenn man nur den Tageskurs absolviert hat. Eigene Kurse geben darf man aber erst, nachdem man 3x an einem Tageskurs bei unterschiedlichen Lehrern teilgenommen hat. Die Wiederholungskurse kosten die Hälfte, also man schafft mit einem finanziellen Einsatz von 600 € erst einmal die erste Hürde, um sein Wissen weiterzugeben.
Jeder Teilnehmer wird in der Access eigenen Datenbank eingetragen. Das ist Aufgabe der Ausbilder. Was uns damals schon gewundert hat, dass zwar die Anmeldung zu den Kursen über die Access-Seite lief, aber nicht die Bezahlung der Kurse. Die sollte entweder bar oder auf das Konto des jeweiligen Lehrers erfolgen. Es ist zu vermuten, dass auch diese Leistung nicht kostenlos ist und damit es für die Ausbilder einfach unattraktiv war.
Nachdem man dann diese 3 Kurse absolviert hat, hat man die fachlichen Voraussetzungen, sich als Access Bars Facilitator zertifizieren zu lassen. Auch das kostet wieder, aktuell 250 € für ein Jahr. Danach darf man offiziell Kurse geben. Weiterhin muss man nachweisen, dass der letzte Kurs nicht länger als ein Jahr her ist. Es braucht also mindestens 400 € im Jahr, um Ausbildungen geben zu dürfen. Wieviel Prozent der Kurseinnahmen am Ende beim Lehrer verbleiben, können wir nicht sagen, da uns die Erfahrungen hier fehlen.
Im Juli 2023 gibt es weltweit 440 Access-Bars-Kurse, die live stattfinden, davon 64 in Deutschland. Das Angebot ist also gewaltig. Bei unseren Kursen waren zwischen 6 bis 40 Personen dabei, das hängt einfach von der Bekanntheit der Facilitatoren ab. In einem großen Kurs sinkt die Wahrscheinlichkeit, die Handgriffe vom Lehrer gezeigt zu bekommen, sondern dann sind auch nur noch Assistenten dabei, die Hilfestellung geben können.
Lohnt sich die Werbung bei Access?
Auf den ersten Blick macht die Webseite einen sehr guten Eindruck. Alles ist gut strukturiert und funktioniert. Aber alles hat seinen Preis und ist nicht immer auf den ersten Blick durchschaubar. Man kann sich eine Profilseite kaufen, kostet aktuell jährlich 149,95 USD plus einmalige Einrichtungskosten von 100 USD. Hiermit sollte man von der großen Bekanntheit der Seite profitieren in den Suchen gefunden werden und viele Zugriffe auch für die eigene Homepage generieren. Hat es funktioniert? Bei uns nicht. Oder doch, denn wieder eine Erfahrung dazugewonnen. Kümmere dich selbst um dein Business, andere werden es nicht tun 😉
Die Bars sind nur der Anfang
Die Bars zu lernen, lohnt sich wirklich, alles darüber hinaus sollte man sich jedoch gut überlegen. Der nächste Step sind die Foundations, hier kostet der 4-Tageskurs schon 1800 € und ist damit nicht mehr so günstig. Und die Hürden, hier zertifiziert zu werden, um selbst ausbilden zu können, werden immer höher. Hier ist eine ganze Reihe von mehrtägigen Kursen (28 Kurstage) und Telecalls und Bücher zu erwerben, viele davon beim aktuellen Dreigestirn von Gary, Dain und Simone. Diese Investition muss man sich sicher gut überlegen, zumal auch hier eine jährliche Erneuerung sowie neue Kurse immer wieder weitere Kosten verursacht.
Darüber hinaus kann man Abos und Mitgliedschaften abschließen, um Zugriff auf Neuigkeiten und monatliche Telecalls zu bekommen. Für monatlich 150 USD darf man bei der Creative Edge mit dabei sein.
Fazit zu Access
Energetisch schöne Technik, sehr entspannend und transformierend. Für gefestigte Energiearbeiter absolut empfehlenswert. Menschen, die ihren spirituellen Weg noch suchen, sollten Access in einer Behandlung ausprobieren und wirken lassen. Mit etwas Abstand später dann eventuell auch Kurse machen und die eigenen Veränderungen über einen längeren Zeitraum verfolgen. Für den Einstieg lieber einen kleinen Kurs bei einem weniger bekannten Facilitator suchen, hier lernt man die Technik besser.
Wir werden es weiterhin in unseren Behandlungen anwenden, aber nicht selbst ausbilden.