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Angst vor dem Tod oder Angst vor dem Sterben
Sterben ist ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft
Hallo, ich bin Sylvia Springer und ich freue mich, dass Sie sich Zeit nehmen, den Beitrag hier anzuhören. Das Thema Sterben ist wohl eines der schwierigsten in unserer Gesellschaft, weil es ein ziemliches Tabuthema ist. Man möchte nicht darüber reden, man möchte auch nicht mal daran denken. Und doch passiert es ganz oft. Wenn wir uns irgendwo unwohl fühlen, denken wir an eine Krankheit. Wenn wir uns öfter unwohl fühlen, denken wir: Was ist, wenn es was Schlimmes ist? Wie viel Zeit bleibt mir noch?
Angstgedanken wollen uns schützen und lähmen uns gleichzeitig
Und manchmal genügt so einziger Gedanke und das Gedankenkarussell beginnt sich zu drehen. Die Angst vor dem Sterben gehört zu den tiefsten menschlichen Ängsten. Sie ist kein Zeichen von Schwäche. Sie zeigt Ihnen einfach, dass Ihnen das Leben wichtig ist. Und viele Menschen haben weniger Angst vor dem Tod als vor dem Unbekannten, vor dem Kontrollverlust oder auch vor dem Gedanken, geliebte Menschen zurückzulassen.
Damit sind Sie nicht allein. Doch genau hier liegt etwas Merkwürdiges. Die Angst vor dem Sterben will uns schützen und gleichzeitig nimmt sie uns oft genau das, was sie bewahren möchte, unsere Lebenszeit.
Angst vor dem Sterben bringt verpasstes Leben
Während wir uns sorgen, verpassen wir die schönen Momente. Die Tasse Kaffee in der Morgensonne, das Lachen des Kindes oder den Duft eines Sommerabends. Die Angst flüstert: Denke an morgen und das Leben spricht: Ich bin jetzt hier.
Angst nicht bekämpfen, sondern die Botschaft verstehen
Stellen Sie sich vor, Die Angst sitzt neben Ihnen auf einer Bank. Sie müssen sie nicht bekämpfen. Fragen Sie doch, was möchtest du mir eigentlich sagen? Und oft entdecken wir dahinter etwas wichtiges. Den Wunsch zu leben, zu lieben, Spuren zu hinterlassen und etwas Wichtiges auszusprechen oder zu erleben.
Es geht nicht darum, die Angst vor dem Sterben vollständig loszuwerden. Vielmehr geht es darum, ihr weniger Macht zu geben in unserem Leben. Denn jeder Tag, an dem wir nur an das Ende denken, ist ein Tag, an dem wir nicht ganz gelebt haben. Und vielleicht beginnt die innere Ruhe genau hier, wo wir aufhören, mit dem Leben zu verhandeln und anfangen, es bewusst zu genießen.
Ich wünsche Ihnen heute einen Moment, an dem Sie nicht an das Ende denken, sondern einfach an den Tag, wie er ist. Denn der genau wartet auf Sie. Wenn wir Ihre Ängste behandeln und bearbeiten wollen, dann buchen Sie doch einfach einen Kennenlerntermin. Ich freue mich auf Sie.
Angst vor dem Sterben – Hypnose für die letzten Tage in Frieden
Mein Vater lag im Bett. Er konnte nicht mehr aufstehen. Sein Körper war verfallen von Darmkrebs und Metastasen in der Lunge, aber sein Kopf war klar. Völlig klar. Ich fragte ihn: Was hält dich noch am Leben?
Er sagte: Ich sehe jeden Tag die Sonne aufgehen.
Das war alles. Nicht große Pläne. Nicht Hoffnung auf Heilung. Nur die Sonne. Jeden Morgen aufs Neue. Ein kleiner Grund, noch da zu sein. Weil die Alternative war: Nichts.
Das ist die echte Angst vor dem Sterben. Nicht dramatisch. Sondern alltäglich. Ein Körper, der zerfällt. Ein klarer Kopf, der zusieht. Und die Fragen: Warum bin ich noch hier? Wie lange bleibt mir noch? Was passiert dann? Muss ich mich quälen? Was bleibt von mir übrig? Bin ich nur noch eine Last für die anderen? Werden sie mich weiter versorgen, obwohl ich nichts mehr geben kann?
Meine Mutter wurde fast sechsundneunzig. Zwei Tage vor ihrem Tod sagte sie noch: Ich bin viel zu jung zum Sterben. Die letzten 2 Jahre waren von zunehmender Demenz bestimmt. Aber diese Worte waren sehr klar.
Alter spielt keine Rolle. Es geht nicht darum, wie lange man gelebt hat. Es geht darum, dass es sich anfühlt wie unvollständig. Wie ungerechtfertigt. Wie ein Fehler. Man ist wütend auf das Leben und manchmal auch wütend auf alle, die noch bleiben dürfen.
Die eigentliche Angst vor dem Sterben
Diese Angst ist nicht vordergründig die Angst vor Schmerzen. Das ist auch Angst, aber nicht die schlimmste.
Die schlimmste Angst ist: Ich werde bedeutungslos. Mein Körper verfällt, mein Verstand schaut zu. Ich kann nicht mehr geben, nicht mehr helfen, nicht mehr Teil der Welt sein. Ich bin nur noch jemand, der versorgt werden muss. Ich falle anderen zur Last.
Und dann: Ich werde vergessen.
Das Abgleiten in die Bedeutungslosigkeit
Das ist das Abgleiten in die Bedeutungslosigkeit. Der Körper ist noch da, aber die Person verschwindet. Erst langsam. Dann schnell. Und dann sind da nur noch andere Menschen, die weiterleben, weitermachen, ihr eigenes Leben haben. Man war wichtig. Und dann war man ein Kapitel, das zu Ende ging.
Meine Mutter sagte dazu: Keiner wandert schneller als die Toten. Das ist aus einem Gedicht von Tucholsky. Es stimmt. Für sehr viele Menschen zumindest. Und dann gibt es die anderen, die in der Trauer verbleiben und nicht wieder ins Leben zurückfinden.
Diese Angst vor der eigenen Vergänglichkeit ist real. Sie sitzt nicht in Philosophie. Sie sitzt in einem Körper, der nicht mehr gehorcht. In einem Bewusstsein, das immer noch da ist und zusieht, wie alles entgleitet.
Wie Hypnose bei dieser Angst hilft
Ich kann Ihnen diese Angst nicht wegnehmen. Das wäre unehrlich. Sie ist berechtigt. Aber ich kann Sie befähigen, ihr zu begegnen. Mit Ihrer ganzen Kraft. Mit Würde.
Mit der Preetz-Hypnose und dem Yager-Code arbeite ich direkt mit dem, was Sie festhält. Mit der Angst, unsichtbar zu werden. Mit der Wut, dass der Körper Sie verrät. Mit der Frage: Was bleibt von mir?
Das Ziel ist nicht, die Angst zu verdrängen. Das Ziel ist, dass Sie trotzdem noch leben können. In den Tagen, die bleiben. Mit der Sonne, die aufgeht.
In der Hypnose können wir mit inneren Bildern arbeiten. Sie erleben imaginär, was Sie fürchten – nicht dramatisch, sondern unterstützend. Sie sehen, dass es nicht so furchtbar ist, wie die Angst es malt.
Und oft entsteht dabei ein innerer Frieden, eine Akzeptanz. Manche Menschen erleben dabei auch spirituelle Momente, ein Gefühl von Kontinuität, von Weitergabe. Das ist nicht Esoterik, sondern das, was die Seele braucht, wenn der Körper loslässt.
Für Sterbende, Angehörige und erwachsene Kinder
Wenn Sie selbst wissen, dass Ihre Zeit begrenzt ist, können wir diese Zeit heilsam gestalten. Nicht trotz der Angst. Sondern indem wir sie würdevoll bearbeiten.
Wenn Sie einen geliebten Menschen begleiten, der diese Angst trägt: Ich kann Ihnen zeigen, wie Sie präsent sein können, ohne die Last allein zu tragen. Angehörige leiden oft mehr als die Sterbenden selbst. Sie verdienen auch Raum.
Besonders für erwachsene Kinder, die ihre Eltern sterben sehen, ist das existenziell: Sie sehen plötzlich sich selbst. Den eigenen Tod. Die eigene Bedeutungslosigkeit. Während Ihre Eltern noch da sind, ist dieser Gedanke abstrakt. Aber gleichzeitig erzeugt er eine innere Leere, die unbarmherzig ist. Sie können nicht fliehen. Sie müssen zusehen. Und Sie müssen wissen: Ich bin die nächste.
Diese Leere braucht einen Ort. Hypnose schafft diesen Ort. Nicht um sie zu füllen. Sondern um Sie nicht allein damit zu lassen.
Der erste Schritt
Ein kostenloses Erstgespräch. Unverbindlich. Diskret. Dort klären wir gemeinsam, ob Hypnose für Sie der richtige Weg ist.
Sie müssen diese Angst nicht allein tragen.
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